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17 Jahre · Näfels, Kanton Glarus

Marc Tsanev

Wenn mich etwas interessiert, will ich wissen, wie es von innen funktioniert.

Ich interessiere mich seit meiner Kindheit für ICT, Informatik und Technik. Als Gamer wollte ich immer wissen, wie Spiele entstehen und was hinter den Kulissen passiert. Diese Neugier hat mich dazu gebracht, mich selbst in PCs, Systeme und Technik einzuarbeiten.

Am Lernhaus Sole in Mollis kann ich mich auf das konzentrieren, was mich wirklich interessiert: Ich richte Geräte ein, löse ICT-Probleme im Alltag und helfe auch in Kunst und Literatur weiter. Mathematik und Geometrie fallen mir leicht — das kommt mir beim logischen und dreidimensionalen Denken zugute.

Aktuell suche ich eine Lehrstelle, ein Praktikum oder einen Job im ICT-Bereich. Auf dieser Seite zeige ich, was ich schon gebaut habe und kann.

17 Jahre Näfels, GL Mittelschule mit Fokus ICT Lernhaus Sole
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Projekte

Von Elektronik über Webinfrastruktur bis Textildruck.

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Hardware Raspberry Pi Holzbau Design

Arcade-Bau

Eine selbstgebaute 2-Spieler-Arcade mit Raspberry Pi, RetroPie und einem handgemalten Tetris-Design.

Die Idee

Ich bin ein grosser Fan von Retro-Spielen und wollte schon lange eine eigene, funktionierende Arcade bauen. Den Anstoss gab ein Raspberry Pi, den ich geschenkt bekommen hatte — ein kleiner Mini-Computer, der sich perfekt dafür eignet. Während einer Schnupperlehre bei IAE hatte ich bereits eine kleine Arcade zusammengebaut. Diesmal wollte ich etwas Grösseres: eine Arcade, an der zwei Personen gegen- oder miteinander spielen können.

Planung

Zuerst baute ich aus Karton einen Prototypen, um Grösse und Design zu testen. Danach folgte eine Skizze, mit der ich Form, Masse und Bauteile plante. Mit Dreisatz berechnete ich, wie viel Holz ich brauchte. Eigentlich sollten Schreinereien das Holz zuschneiden — das wäre aber deutlich teurer gewesen, also kauften mein Lehrer und ich Standardholz und schnitten alle Teile selbst zu.

Raspberry Pi & RetroPie

Das Herzstück der Arcade ist RetroPie, ein kostenloses Betriebssystem, das den Raspberry Pi in ein Retro-Gaming-System verwandelt. Es verwaltet Emulatoren — Programme, die alte Spielkonsolen nachbilden — und startet Spiele über ROMs, digitale Kopien der Originalspiele. Getestet habe ich viel mit Street Fighter II, weil es sich gut eignet, um Buttons und Joysticks zu prüfen.

Installation

Die erste Installation lief nicht wie geplant — ein Fehler sorgte für Bugs, also habe ich alles neu aufgesetzt. Danach richtete ich die Emulatoren ein und übertrug ROMs und BIOS-Dateien über die IP-Adresse des Raspberry Pi im WLAN.

Zusammenbau

Mit wenig Erfahrung in Holzbearbeitung und teurem Material wollte ich möglichst keine Fehler machen — mein Lehrer hat mich dabei stark unterstützt. Wir legten die Holzteile zur Kontrolle aus, schliffen die Kanten, verschraubten den Rahmen und sägten die Seitenwände zu. Auf der Rückseite baute ich eine Wartungsklappe ein, damit ich jederzeit an den Raspberry Pi und die Verkabelung komme.

Elektronik

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Design

Ob Holzoptik oder Farbe? Ich entschied mich für ein auffälliges Tetris-Design, weil es perfekt zum Thema Retro-Gaming passt. Mit einem aufgezeichneten Raster übertrug ich drei Tetris-Spielszenen als Screenshots auf die Aussenseiten, zog die Blöcke mit Edding nach und bemalte sie mit Acryl-Buntlack in Gelb, Blau, Rot, Grün, Magenta, Dunkelblau und Orange. Der Hintergrund ist RAL 7016, ein dunkles Anthrazitgrau. Oben, wo bei klassischen Automaten der Spielname steht, habe ich das SOLE-Logo angebracht — die Arcade steht heute im Lernhaus Sole.

Am Ende habe ich mir einen langjährigen Traum erfüllt — und viel über Holzbearbeitung, Elektronik, Software und Problemlösung gelernt.

Fazit

Mit diesem Projekt konnte ich mir einen langjährigen Traum erfüllen. Da ich schon immer ein grosser Fan von Retro-Konsolen und klassischen Arcade-Spielen war, wollte ich schon lange einmal selbst eine funktionierende Arcade bauen. Es macht mich stolz, dass ich diese Idee nun erfolgreich umsetzen konnte.

Während des Projekts hatte ich sehr viel Spass, musste aber auch einige Herausforderungen meistern. Es gab immer wieder Momente, in denen etwas nicht funktionierte und ich frustriert war. Gerade die Konfiguration der Hardware und das Lösen technischer Probleme kosteten viel Zeit und Geduld. Trotzdem habe ich nicht aufgegeben und Schritt für Schritt eine Lösung gefunden.

Vor allem stolz bin ich darauf, was aus einer einfachen Idee entstanden ist. Während des Projekts konnte ich viel Neues lernen – sowohl im Umgang mit Holz als auch in den Bereichen Elektronik, Software und Problemlösung. Dadurch habe ich viele praktische Erfahrungen gesammelt, die mir auch in zukünftigen Projekten weiterhelfen werden.

Ein grosser Dank gilt meinem Lehrer, der mich während des gesamten Projekts unterstützt und immer wieder motiviert hat, weiterzumachen, auch wenn es einmal schwierig wurde. Ohne seine Hilfe und seine Erfahrung wäre dieses Projekt in dieser Form nicht möglich gewesen.

Mit dem Endergebnis bin ich sehr zufrieden. Die Arcade sieht genauso aus, wie ich sie mir vorgestellt hatte, und funktioniert zuverlässig. Sehr freut es mich, dass sie nun im Lernhaus SOLE steht, wo viele Kinder und Jugendliche darauf spielen können. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass meine Arbeit anderen Menschen über lange Zeit Freude bereiten wird. Dieses Projekt wird für mich deshalb immer einen wichtigen Platz einnehmen.

Domain & DNS Design System Infrastruktur

tsanev.ch — diese Website

Meine eigene Domain, mein eigenes Portfolio — und mein Einstieg ins Verstehen von Webinfrastruktur.

Diese Website ist selbst eines meiner Projekte. Mir gehört die Domain tsanev.ch, und beim Aufbau der Seite habe ich mich zum ersten Mal richtig mit Infrastruktur beschäftigt: wie eine Domain mit einem Server verbunden wird, wie eine Seite online geht und wie man ein Design konsequent durchzieht statt nur einzelne Seiten zusammenzustellen.

Statt eines fertigen Baukastens wollte ich verstehen, was im Hintergrund passiert. Genau dieses Prinzip — nicht nur benutzen, sondern verstehen, wie etwas funktioniert — zieht sich durch alle meine Projekte.

Beim Bauen habe ich mit Claude gearbeitet, einer KI, die mir half, die Seite umzusetzen und Zusammenhänge zu verstehen. Ausserdem habe ich SSL für die Domain aktiviert. SSL verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Server: Ohne SSL läuft eine Seite über HTTP, wobei Daten unverschlüsselt übertragen werden. Mit SSL läuft sie über HTTPS — das "S" steht für "Secure" — und Daten wie Formulareingaben oder Logins können auf dem Weg nicht mitgelesen werden. Ausserdem zeigen Browser eine Seite ohne SSL als "nicht sicher" an.

Adobe Illustrator Textildruck xTool Apparel Printer

T-Shirt-Designs

Eigene Illustrationen, digital gestaltet und selbst auf Textilien gedruckt.

Ich entwerfe eigene Designs in Adobe Illustrator und drucke sie mit einem xTool-Textildrucker auf T-Shirts. Dabei geht es mir nicht nur um das fertige Motiv, sondern um den ganzen Weg dahin — von der ersten Idee über den Vektor bis zum gedruckten Stück Stoff.

Kompetenzen

Was ich mitbringe — von technischen Grundlagen bis zu Sprachen.

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Sprachen

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Lebenslauf

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Schulischer Werdegang

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Praktika

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Referenzen

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Hobbys & Interessen

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Kontakt

Ich freue mich über Anfragen für Schnupperpraktika, Praktika und Lehrstellen im ICT-Bereich.

Marc Tsanev
Fronalpstrasse 18, 8752 Näfels
marc@tsanev.ch 076 713 77 13
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